Quidam’s Rubin

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Quidam’s Rubin

Braun
Holstein
*1999
168 cm Stckm.
TG Sperma
Decktaxe 1.000,- EUR pro Besamung

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Ausnahmehengst der Europäischen Pferdezucht

Viel zu früh ist dieser hochklassige Hauptvererber wieder von der züchterischen Bühne abgetreten. Quidam’s Rubin erhielt 2002 bei seinem 30-Tage-Test in Prussendorf abstammungsgemäß für seine Springmanier die Maximalnote 10,0. 2004 gewann er Springpferdeprüfungen der Klasse A und L und ging im Herbst als überragender Sieger aus dem 70-Tage-Test in Neustadt/Dosse hervor. In seiner Spezialdisziplin Springen erhielt er mehrfach die Idealnote 10,0. In nur wenigen Jahren hat er sich im Oberhaus der deutschen Springpferdemacher nachhaltig etablieren können. Quidam’s Rubin deckte von 2002 bis 2007 auf dem Gestüt Sprehe und ging dann überraschend ein. Er stellte zahlreiche Spitzen auf Fohlenschauen und Championaten sowie hochbezahlte Kandidaten auf diversen Auktionsplätzen. 2003 wurde ihm vom Oldenburger Verband die Ia-Hauptprämie der springbetonten Hengste zuerkannt. Heute kann er auf 30 gekörte Söhne (u. a. Quidamo, Quinnus I, II und III, Quidam Blue, Quite Rubin, u. a. m.) verweisen, von denen mehrere eine Prämie erhielten. Auch mit TG-Sperma konnte er bereits gekörte Söhne stellen. Sein gekörter Sohn Quaid I siegte im Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde 2009. Etliche weitere Nachkommen legten beim Bundesentscheid in Warendorf Ehre für ihren Erzeuger ein.

Sage und schreibe 186 Nachkommen sind inzwischen in S-Springen erfolgreich und haben mehr als 1,5 Millionen Euro gewonnen, allen voran internationale Siegerpferde wie Quamina/Mario Stevens, die wiederum Mutter von Cola Zero ist, Questa Vittoria/Thomas Kleis und Quidam’s Cherie/Jörne Sprehe. Die FN-Zuchtwertschätzung weist ihn mit 140 Indexpunkten bei hoher Sicherheit als Spitzenvererber im Springen unter den Top-5-Prozent aller deutschen Hengste aus.

Weitere Informationen:

Der Vater Quidam de Revel, 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona unter Hervé Godignon/FRA Mannschafts­bronzegewinner und im Einzelspringen Vierter und ab 1993 unter dem Dänen Thomas Velin u.a. in den Großen Preisen von Hannover und Arhus/DEN siegreich, setzte auch züchterisch Maßstäbe wie kaum ein Zweiter: zehn Quidam de Revel-Nachkommen nahmen 2002 an den Weltmeisterschaften im spanischen Jerez teil, darunter der spätere Mannschafts-Goldgewinner Dollar de la Pierre (alias Tlaloc M) mit Reynald Angot/FRA. Die Mutter Helvecia (Sportname Lamante) ging unter Uwe Deyle erfolgreich S-Springen (E-LGS: 22.113 Euro). Muttervater Landgraf I gehört mit einer Nachkommen-Lebensgewinnsumme von über 4.48 Millionen Euro zu den besten Springpferdevererbern weltweit. Die Großmutter Betty brachte aus verschiedenen Anpaarungen mehrere erfolgreiche M-Springpferde. Sie ist Halbschwester zum gekörten Lord-Sohn Lionheart (PB Thür., erf. SPR S). Der in dritter Generation auftauchende Caletto I war mit Dr. Michael Rüping eines der erfolgreichsten internationalen Springpferde der 80er Jahre. Über Farnese und den Ladykiller xx-Sohn Leander stößt man in den hinteren Ahnenreihen auf den bewährten Vollblutvererber Frivol xx, der noch heute in vielen erfolgreichen Stämmen zu finden ist. Aus dem Holsteiner Stamm 144 resultieren auch die gekörten Hengste Carpino (PB Holst.) und Covrage (PB DEN).

Zugelassen für Holstein, Hannover (Programm Hannoveraner Springpferdezucht), Oldenburg, OS-International, Westfalen, Rheinland, Mecklenburg, Deutsches Sportpferd, Zuchtverband für deutsche Pferde.

Züchter: Thomas Rieke, Hagen

Quidam de Revel Jalisco B Almé Z v. Ibrahim
Tangra v. Furioso xx
Dirka Nankin v. Fra Diavolo xx
Ondine de Baugy v. Harportas xx
Helvecia Landgraf I Ladykiller xx v. Sailing Light xx
Warthburg v. Aldato
Betty I Caletto I v. Cor de la Bryere
Vega v. Farnese