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27.08.2014

Kristina Sprehe und Desperados Weltmeister mit der Mannschaft in der Normandie

Benstrup. Schon am Montag wurde der Grundstein für den Weltmeistertitel gelegt. Nach der guten Vorstellung von Fabienne Lütkemeier mit D`Agostino (73,588 Prozent), die Tagesvierte wurden, starteten Kristina Sprehe und Desperados am Nachmittag als zweites deutsches Paar. Bei schwierigen Bedingungen setzten sie mit 78,814 Prozent die Bestmarke des ersten Tages und das mit einer fast makellosen Vorstellung. Nur in die erste Piaffe seien sie „reingestolpert“, meinte Kristina später. Und auch die Bundestrainerin war voll des Lobes. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Kristina in einer Prüfung mal solche Pirouetten rausgeknallt hat“ sagte Monica Theodorescu. Der entscheidende Tag hatte am Dienstag mit Isabell Werth und Bella Rose begonnen, die mit 81,529 Prozent das beste Resultat des Quartetts schafften. Für die Entscheidung und anschließendem grenzenlosen Jubel sorgte dann Schlussreiterin Helen Langehanenberg mit Damon Hill (81,357 Prozent). Damit siegte die Deutsche Mannschaft in Caen mit insgesamt 241,700 Prozentpunkten überlegen vor Großbritannien (231,343) und Titelverteidiger Niederlande (227,400) und sicherte sich damit nach 2006 erneut den Weltmeistertitel.